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Pressemitteilung vom 30.03.2026

GKV-Reform: Höhere Tabaksteuer löst Probleme nicht

Anlässlich der heutigen Vorstellung der Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) warnt der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) vor den Folgen der vorgeschlagenen massiven Tabaksteuererhöhung zur Finanzierung der steigenden Kosten im Gesundheitssystem. Die von der Kommission prognostizierten Steuermehreinnahmen von 14,8 Milliarden Euro bis 2031 basierten auf völlig realitätsfremden Annahmen.
„Wer glaubt, die GKV mit höheren Tabaksteuern stabilisieren zu können, verwechselt politische Symbolik mit der fiskalischen Wirklichkeit“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.

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Pressemitteilung vom 25.03.2026

Anteil nicht versteuerter Zigaretten auf neuem Höchststand / BVTE warnt vor Wiederholung rot-grüner Fehler in der Tabaksteuerpolitik

Der Anteil der in Deutschland nicht versteuerten Zigarettenpackungen ist auf den höchsten Wert seit über zehn Jahren gestiegen. Wie der BVTE mit der Vorstellung der Jahresergebnisse zeigt, erhöhte sich der bundesweite Anteil gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 20,9 Prozent.
„Heute ist wieder jede fünfte Zigarette, die in Deutschland geraucht wird, nicht hier versteuert“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke: „Diese Entwicklung ist ein deutliches Warnsignal an die Politik.“
Für die fortlaufende Untersuchung wurden 2025 insgesamt rund 161.000 entsorgte Zigarettenpackungen analysiert. Besonders hoch bleibt der Anteil von Packungen ohne deutsches Steuerzeichen mit 41,6 Prozent in Ostdeutschland. Vor diesem Hintergrund und angesichts aktueller Forderungen aus der Regierungskoalition nach einer deutlichen Erhöhung der Tabaksteuer warnt der BVTE vor einer Wiederholung der katastrophalen Tabaksteuerpolitik der rot-grünen Bundesregierung Anfang der 2000er.

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DZV-Grafik Steuerprognosen und Einnahmen

Pressekonferenz am 10.03.2026

Verbot schafft Schwarzmarkt - BVTE und BDZ warnen vor strukturellem Kontrollverlust bei illegalen Tabak- und Nikotinprodukten

Der illegale Handel mit Tabakwaren und E-Zigaretten nimmt in Deutschland weiter zu und stellt den Rechtsstaat, den Jugend- und Verbraucherschutz sowie die staatliche Finanzhoheit vor erhebliche Herausforderungen. Das zeigen aktuelle Vollzugserkenntnisse des Zolls und Studien zur Entwicklung des Schwarzmarkts für Nikotinerzeugnisse, die der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) und die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vorgestellt haben.
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