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Pressemitteilung vom 30.03.2026
GKV-Reform: Höhere Tabaksteuer löst Probleme nicht
Anlässlich der heutigen Vorstellung der Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) warnt der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) vor den Folgen der vorgeschlagenen massiven Tabaksteuererhöhung zur Finanzierung der steigenden Kosten im Gesundheitssystem. Die von der Kommission prognostizierten Steuermehreinnahmen von 14,8 Milliarden Euro bis 2031 basierten auf völlig realitätsfremden Annahmen.
„Wer glaubt, die GKV mit höheren Tabaksteuern stabilisieren zu können, verwechselt politische Symbolik mit der fiskalischen Wirklichkeit“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.
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Pressemitteilung vom 27.03.2026
Niederlande und Frankreich als Warnsignal: Deutschland braucht eine verantwortungsvolle Tabaksteuerpolitik
In Deutschland wird erneut über deutliche Tabaksteuererhöhungen diskutiert. Gesundheitspolitiker aus CDU/CSU und SPD fordern höhere Preise, um den Tabakkonsum zu senken und die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenkassen zu stabilisieren. Der BVTE warnt jedoch, dass Deutschland damit denselben Fehlern wie den Niederlanden und Frankreich erliegen könnte, wo drastische Steueranhebungen zu massiven Ausweichkäufen, wachsendem illegalen Handel und sinkenden Tabaksteuereinnahmen geführt haben.
Beide Länder haben in den vergangenen Jahren ihre Tabaksteuern massiv erhöht – mit gravierenden Konsequenzen. Statt eines nachhaltigen Rückgangs des Tabakkonsums kam es zu einer starken Verlagerung der Käufe ins Ausland, zu explodierenden Schwarzmarktaktivitäten und zu erheblichen fiskalischen Verlusten. Für Deutschland, als großes Binnenland mit mehreren Niedrigpreisnachbarn, wäre dies ein Szenario mit weitreichenden Folgen.
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Pressemitteilung vom 25.03.2026
Anteil nicht versteuerter Zigaretten auf neuem Höchststand / BVTE warnt vor Wiederholung rot-grüner Fehler in der Tabaksteuerpolitik
Der Anteil der in Deutschland nicht versteuerten Zigarettenpackungen ist auf den höchsten Wert seit über zehn Jahren gestiegen. Wie der BVTE mit der Vorstellung der Jahresergebnisse zeigt, erhöhte sich der bundesweite Anteil gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 20,9 Prozent.
„Heute ist wieder jede fünfte Zigarette, die in Deutschland geraucht wird, nicht hier versteuert“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke: „Diese Entwicklung ist ein deutliches Warnsignal an die Politik.“
Für die fortlaufende Untersuchung wurden 2025 insgesamt rund 161.000 entsorgte Zigarettenpackungen analysiert. Besonders hoch bleibt der Anteil von Packungen ohne deutsches Steuerzeichen mit 41,6 Prozent in Ostdeutschland. Vor diesem Hintergrund und angesichts aktueller Forderungen aus der Regierungskoalition nach einer deutlichen Erhöhung der Tabaksteuer warnt der BVTE vor einer Wiederholung der katastrophalen Tabaksteuerpolitik der rot-grünen Bundesregierung Anfang der 2000er.
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DZV-Grafik Steuerprognosen und Einnahmen
Pressekonferenz am 10.03.2026
Verbot schafft Schwarzmarkt - BVTE und BDZ warnen vor strukturellem Kontrollverlust bei illegalen Tabak- und Nikotinprodukten
Der illegale Handel mit Tabakwaren und E-Zigaretten nimmt in Deutschland weiter zu und stellt den Rechtsstaat, den Jugend- und Verbraucherschutz sowie die staatliche Finanzhoheit vor erhebliche Herausforderungen. Das zeigen aktuelle Vollzugserkenntnisse des Zolls und Studien zur Entwicklung des Schwarzmarkts für Nikotinerzeugnisse, die der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) und die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vorgestellt haben.
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