News

Pressemitteilung vom 26.12.2025

Zigarettenabsatz 2025 stabil - Vorzieheffekte bei Steuerzeichen prägen Marktentwicklung

Der deutsche Markt für Tabakwaren zeigt sich trotz der Steuererhöhung zu Jahresbeginn stabil. Nach vorläufigen Zahlen wird der Zigarettenabsatz 2025 mit rund 66 Milliarden Stück ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr erreichen. Bis Ende November wurden 62,6 Milliarden Zigaretten versteuert (+1,2 Prozent gegenüber 2024). Auch der Feinschnittabsatz bewegt sich nahezu unverändert (23.635 Tonnen, –0,4 Prozent). Beim Steuerzeichenbezug für E-Zigaretten-Liquids kam es hingegen zu deutlichen Vorzieheffekten: Die bevorstehende Steuererhöhung zum 1. Januar 2026 führte dazu, dass mehr als 22 Prozent zusätzliche Mengen bestellt wurden. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

EU-Cardiovascular Health Plan

BVTE-Kommentar zum neuen EU-Cardiovascular Health Plan

Der am 16. Dezember veröffentlichte neue Cardiovascular Health Plan der EU setzt aus Sicht des BVTE wichtige Präventionsakzente, bleibt bei der Tabak- und Nikotinregulierung jedoch undifferenziert. Neuartige Nikotinprodukte werden ausschließlich als Risiko eingeordnet, ohne ihr belegtes Potenzial zur Schadensminderung und zum Rauchstopp zu berücksichtigen – gerade für Menschen mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko ein relevanter Aspekt. Statt einer evidenzbasierten Regulierung setzt die Kommission primär auf massive Steuererhöhungen, obwohl Erfahrungen aus Frankreich und den Niederlanden zeigen, dass überzogene Steuern den Schwarzmarkt stärken. Die kardiovaskulären Unterschiede zwischen Produktkategorien werden im Plan nur oberflächlich adressiert. Für eine wirksame Herzgesundheitspolitik braucht es Differenzierung statt Dogmen und Maßnahmen, die sich an realen Ergebnissen orientieren.

Der ausführliche Cardiovascular Health Plan

Pressemitteilung vom 3.12.2025

DEBRA-Umfrage: Fragwürdige Datenbasis gefährdet Vertrauen in deutsche Gesundheitspolitik

Der BVTE fordert im Vorfeld der 23. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle (DKFZ) eine unabhängige wissenschaftliche Überprüfung der DEBRA-Umfrage. Anlass sind erhebliche methodische Zweifel an den veröffentlichten Prävalenzdaten – darunter eine kleine Stichprobe, der Ausschluss der über 64-Jährigen seit 2025, intransparente Quotenanpassungen sowie rückwirkende Änderungen von Datensätzen. Wer politische Entscheidungen mit Umfragewerten begründet, muss Methoden und Berechnungen vollständig offenlegen. Mehr dazu in der ausführlichen Pressemitteilung: DEBRA-Umfrage: Fragwürdige Datenbasis gefährdet Vertrauen in deutsche Gesundheitspolitik

 

Pressemitteilung vom 26.11.2025

BVTE kritisiert DKFZ-Tabakkontroll-Index

Der BVTE weist die Vorwürfe des neuen „Tabakkontroll-Index“ des DKFZ entschieden zurück. Der Bericht suggeriert unlautere Einflussnahme, obwohl der BVTE vollständig transparent im Lobbyregister des Bundestags eingetragen ist und im Rahmen der verfassungsrechtlich geschützten Interessenvertretung handelt.

Der Index blendet zudem erfolgreiche internationale Tabakpolitik aus: Schweden und Neuseeland verzeichnen dank rauchfreier Alternativen deutliche Rückgänge der Raucherquoten, werden im Ranking jedoch abgewertet. Gleichzeitig führt mit Brunei ein „unfreies“ Land die Liste an.

BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke betont: „Rauchfreie Alternativen senken Risiken – nicht ideologische Bewertungen. Tabakpolitik muss Wahlfreiheit und evidenzbasierte Regulierung fördern.“ Der BVTE setzt sich für sachliche Aufklärung und eine risikobasierte Regulierung aller Produktkategorien ein.

Die ausführliche Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden.