News

Beteiligen Sie sich!

Jetzt mitmachen: Abgeordnete auf Folgen der Tabaksteuerpläne aufmerksam machen

Die Bundesregierung plant weitere deutliche Erhöhungen der Tabaksteuer. Aus Sicht des BVTE droht damit eine Entwicklung, die bereits heute sichtbar ist: Steigende Preise und eine höhere Steuerbelastung schwächen den legalen Markt und stärken den Schwarzmarkt weiter – statt die erwarteten zusätzlichen Einnahmen für den Bundeshaushalt zu sichern.

Jetzt ist Ihre Stimme gefragt: Auf tabaksteuerabzocke.de können sich alle Bürgerinnen und Bürger direkt an ihre örtlichen Bundestagsabgeordneten wenden und sie auf die möglichen Folgen der geplanten Steuererhöhungen aufmerksam machen.

Über das einfache Online-Tool lässt sich zunächst die persönliche Steuerbelastung durch die geplanten Erhöhungen berechnen. Anschließend können die lokal zuständigen Bundestagsabgeordneten ausgewählt und mit wenigen Klicks angeschrieben werden. So können Sie Ihren politischen Ansprechpartnern in Ihrem Wahlkreis direkt und persönlich mitteilen, was Sie von den aktuellen Plänen der Bundesregierung halten. Je mehr Menschen ihre Abgeordneten auf die möglichen Folgen der Steuerpläne hinweisen, desto deutlicher wird, dass es einer klugen und realistischen Steuerpolitik bedarf.

Unsere Bitte: Machen Sie mit, beteiligen Sie sich! Bleiben Sie dabei bitte höflich, sachlich und respektvoll. Persönliche Erfahrungen und authentische Schilderungen sind oft besonders wirkungsvoll.




Pressemitteilung vom 11.09.2026

„Schmuggelzigarette der Woche“: Aus „pharmacist“ wird „farmacist"

Der Negativpreis in dieser Woche geht an eine Zigarettenpackung Marlboro Adventure, die sich durch einen vermeintlichen Schreibfehler als illegale Ware entpuppt. Bei näherer Betrachtung sind zusätzliche Fälschungsmerkmale deutlich erkennbar und werfen Fragen zu Herkunft und Entstehung der Verpackung auf.

Zur ausführlichen Pressemitteilung


Politikdialog

Parlamentarisches Frühstück zur Tabaksteuer

Was bringt eine höhere Tabaksteuer wirklich? Beim Parlamentarischen Frühstück des BVTE diskutierten Vertreter aus Zoll, Wissenschaft, Politik und Industrie über die geplante Tabaksteuererhöhung und ihre Folgen. Eine vorgestellte DIW-Econ-Modellierung hat aufgezeigt, dass die von der Bundesregierung erwarteten 11,75 Mrd. Euro Mehreinnahmen bis 2030 unrealistisch erscheinen. Steuererhöhungen schwächen den legalen Markt und stärken Schwarzmarkt sowie Grenzkäufe. Gefordert sind eine kluge und pragmatische Tabaksteuerpolitik mit Augenmaß, belastbare Daten und ein wirksamer Vollzug. Mehr Informationen zur Studie über info@bvte.de.

Foto: Christian Kruppa
v.l.n.r.: Florian Preißner (Stv. Bundesvorsitzender BDZ), Torsten Albig (PMI), Maximilian Priem (DIW Econ), Liliana Cucca (DIW Econ), Felix Schirner (BDZ), Jan Mücke (BVTE)

Pressemitteilung vom 7.09.2026

Stopp von Tabaksteuerschocks nach Wahlbeben in Sachsen-Anhalt

Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt die Bedeutung steigender Lebenshaltungskosten für die Wähler. Laut infratest dimap sorgen sich 89 Prozent der AfD-Wähler, ihre Rechnungen künftig nicht mehr bezahlen zu können; 80 Prozent fürchten Einbußen beim Lebensstandard. Der BVTE sieht darin einen Anlass, von weiteren Steuererhöhungen abzusehen. CDU/CSU und SPD sollten den im Koalitionsvertrag vereinbarten Aufwuchspfad bei der Tabaksteuer fortsetzen. Weitere Erhöhungen könnten den legalen Markt belasten, den illegalen Handel stärken und die erwarteten Steuermehreinnahmen gefährden.

Zur ausführlichen Pressemitteilung