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Pressemitteilung vom 07.08.2026
„Schmuggelzigarette der Woche“: Nordamerika außen, Europa innen.
Der BVTE hat erstmals am 31. Juli den Negativpreis „Schmuggelzigarette der Woche“ vergeben. Mit der neuen Serie wird wöchentlich auf die Gesundheitsrisiken sowie die Folgen des illegalen Tabakhandels aufmerksam gemacht. Angesichts der geplanten Tabaksteuererhöhungen warnt der BVTE vor einem weiteren Wachstum des Schwarzmarkts.
In dieser Woche geht der Preis an eine „Marlboro Lights“. Anders als die grobe Fälschung der Vorwoche wirkt die Ware auf den ersten Blick hochwertig verarbeitet. Gerade das macht sie besonders problematisch.
Pressemitteilung vom 31.07.2026
BVTE kürt erstmals die „Schmuggelzigarette der Woche“
Der BVTE hat erstmals den Negativpreis „Schmuggelzigarette der Woche“ vergeben. Ausgezeichnet wurde eine grob gefälschte windschiefe Packung „Gauloises Blondes Lights Red“, die weder Steuerzeichen noch Warnhinweise oder Rückverfolgbarkeitscode aufweist. Mit der neuen Serie wird wöchentlich auf die Gesundheitsrisiken sowie die Folgen des illegalen Tabakhandels aufmerksam gemacht. Angesichts der geplanten Tabaksteuererhöhungen warnt der BVTE vor einem weiteren Wachstum des Schwarzmarkts.
Pressemitteilung vom 21.07.2026
Tabaksteuer bricht ein: 15 Cent mehr Steuer – 15 Prozent weniger Einnahmen
Nach den heute veröffentlichten Daten des Monatsberichts des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) sind die Tabaksteuereinnahmen erneut deutlich eingebrochen. Demnach beliefen sich die Einnahmen aus der Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 auf 6,792 Milliarden Euro. Das entspricht einem deutlichen Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.
Bereits zum 1. Januar 2026 war die Tabaksteuer um 15 Cent je 20er-Packung Zigaretten erhöht worden. Die Entwicklung der Einnahmen zeigt nach Auffassung des Bundesverbands der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE), dass die Belastungsgrenze des legalen Marktes erreicht ist. Der Verband warnt deshalb eindringlich vor weiteren Steuererhöhungen.
BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke erklärt: „Sowohl der Gesetzentwurf der Bundesregierung als auch die Pläne der Regierungskoalition für eine weitere drastische Erhöhung der Tabaksteuer sind finanzpolitischer Wahnsinn. Die derzeit diskutierte Steuererhöhung von 80 Cent je Packung würde den Preis einer Zigarettenschachtel bereits im kommenden Jahr auf rund 9,10 Euro und bis 2030 auf fast 12 Euro steigen lassen.
Die aktuellen Zahlen sind ein deutliches Warnsignal. Wenn bereits eine Steuererhöhung um 15 Cent mit einem Rückgang der Tabaksteuereinnahmen von 15 Prozent einhergeht, muss die Politik die Folgen weiterer drastischer Steuererhöhungen sorgfältig abwägen. Eine verantwortungsvolle Steuerpolitik spielt nicht der organisierten Kriminalität in die Hände, sondern orientiert sich an den wirtschaftlichen Realitäten.
Pressemitteilung vom 14. Juli 2026
BDS bedankt sich für größtes Konjunkturprogramm seit Jahrzehnten
Der fiktive Bundesverband Deutscher Schwarzmarkthändler (BDS) hat sich heute ausdrücklich bei der Bundesregierung für die geplanten drastischen Tabaksteuererhöhungen bedankt.
„Seit Jahren hätten wir uns ein derart umfassendes Förderprogramm für den illegalen Handel nicht vorstellen können. Nun scheint es endlich Realität zu werden“, erklärte der imaginäre Verbandsvorsitzende Karl Kippe.
Nach Auffassung des BDS schaffen die geplanten Steuererhöhungen ideale Wachstumsbedingungen für Schmuggel, grenzüberschreitende Einkäufe und den Schwarzmarkt. Jede weitere Preiserhöhung verbessere die Wettbewerbsposition gegenüber dem legalen Handel. Angesichts der hervorragenden Geschäftsaussichten bereite sich die Branche bereits auf zusätzliches Wachstum vor. Nach Angaben des Verbandes würden derzeit neue Lagerkapazitäten erschlossen und Fachkräfte für grenzüberschreitende Logistik ohne unnötige Bürokratie gesucht.