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Pressemitteilung vom 9.10.2026
"Schmuggelzigarette der Woche" mit Déjà-vu
Eine gefälschte Marlboro aus der BVTE-Asservatenkammer wird zum Lehrstück für die aktuelle Tabaksteuerdebatte: Die 17er-Packung stammt aus der Zeit massiver Steuererhöhungen Anfang der 2000er-Jahre. Damals gingen die Verkäufe versteuerter Zigaretten deutlich zurück, während nicht versteuerte Ware an Bedeutung gewann. Fast 20 Jahre später ist der historische Fund erstaunlich aktuell. Der BVTE warnt davor, die Fehler der Vergangenheit ein zweites Mal zu machen.
Pressemitteilung vom 8. Oktober 2026
Tabaksteuer: Milliarden-Ziel statt Realitätssinn
Der BVTE kritisiert die in der
BILD veröffentlichten Äußerungen des Bundesfinanzministeriums hinsichtlich der geplanten Tabaksteuererhöhungen scharf und warnt vor einem finanzpolitischen Blindflug. Die Bundesregierung setzt auf Milliarden-Mehreinnahmen, obwohl höhere Tabaksteuern Ausweichreaktionen, Auslandskäufe und den illegalen Markt verstärken können. Zugleich steht der Zoll durch rasant wachsende Warenströme unter Druck: Die EU-Kommission warnt vor einer zunehmenden Belastung der Zollkontrollen durch den boomenden E-Commerce. Der BVTE fordert deshalb eine realistische, belastbare und marktfähige Tabaksteuerpolitik statt Luftbuchungen auf dem Papier.
Zur ausführlichen Pressemitteilung mit Quellenangaben
Tabaksteuergesetz
Anhörung zum Tabaksteuergesetz im Deutschen Bundestag
Am 5. Oktober fand im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages die öffentliche Anhörung zur Änderung des Tabaksteuergesetzes statt. Der BVTE hat an der Anhörung teilgenommen und seine Position zu den geplanten weiteren Tabaksteuererhöhungen dargelegt.
Die Beteiligung betroffener Verbände an parlamentarischen Anhörungen ist ein legitimes und demokratisches Mittel, um unterschiedliche Perspektiven und die praktischen Auswirkungen geplanter Gesetzesänderungen in die politische Beratung einzubringen. Der BVTE hat dabei insbesondere auf die Folgen für den legalen Markt, die staatlichen Einnahmen und den Schwarzmarkt hingewiesen.
Videoaufzeichnung der Anhörung
Zur offiziell eingereichten und im Lobbyregister veröffentlichten BVTE-Stellungnahme
Kampagne
Tabaksteuer mit Augenmaß: Initiative fordert mehr Realismus
Die Bundesregierung plant eine massive Erhöhung der Tabaksteuer. Das würde Millionen Verbraucher finanziell belasten. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass mehr Menschen auf den Schwarzmarkt ausweichen. Die Folgen würden vor allem den legalen Handel treffen: Mittelständische Betriebe könnten Umsatz verlieren, während illegale Anbieter profitieren. Zudem führen höhere Steuern nicht automatisch zu höheren Staatseinnahmen, das zeigen ähnliche Maßnahmen in der Vergangenheit. Die Rechnung geht nicht auf!
Deshalb fordert die Initiative „Tabaksteuer mit Augenmaß“: Mehr Realismus wagen. Nur eine maßvolle Steuerpolitik schützt Verbraucher, legale Märkte und staatliche Einnahmen gleichermaßen.
Zur ausführlichen Pressemitteilung v. 21.09. und den Unterstützern der Initiative
Zur Kampagnenseite Tabaksteuer mit Augenmaß