News
Entsorgung von E-Zigaretten
Neue Rücknahmepflichten für Händler von E-Zigaretten ab 1. Juli 2026
Mit der Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) müssen alle Händler, die E-Zigaretten oder elektronische Tabakerhitzer verkaufen, alte Geräte ab dem 1. Juli 2026 kostenlos zurücknehmen. Dabei gibt es für Händler einiges zu beachten: Die kostenlose Rücknahmepflicht gilt unabhängig von der Verkaufsfläche und ohne Pflicht zum Neukauf. Die Rücknahme erfolgt im Geschäft oder in unmittelbarer Nähe. Hierfür müssen Händler eine gut sichtbare, leicht zugängliche und brandschutzgeeignete Rücknahmestelle (z. B. feuerfeste auslaufsichere Sammelbox) einrichten. Die Rücknahmestelle muss mit dem einheitlichen Rücknahmestellen-Logo („grüner Stecker“) gekennzeichnet sein. Kunden sind sichtbar über die Rückgabemöglichkeit sowie über die getrennte Entsorgung von Elektroaltgeräten (Symbol der durchgestrichenen Mülltonne) zu informieren.
Altgeräte sind brandschutzsicher zu sammeln (Lithium-Batterien) und regelmäßig an einen kommunalen Wertstoffhof oder ein geeignetes Rücknahmesystem zu übergeben.
Pressemitteilung vom 02.02.2026
BVTE setzt mit neu aufgestelltem Vorstand auf Kontinuität
Der BVTE hat eine Neuwahl und Neubesetzung seines Vorstands beschlossen. Anlass ist das berufsbedingte Ausscheiden des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Claudio-Alberto Dötsch, der den Verband seit seiner Gründung im Jahr 2019 maßgeblich geprägt hat. Zum 30. Januar 2026 übernimmt Christian Cordes (Director Corporate & Legal Affairs Cluster DACH, Imperial Brands / Reemtsma) den Vorsitz des BVTE. Charles Lemmer (General Manager DACH Region, Heintz van Landewyck) bleibt stellvertretender Vorsitzender. Neu in den Vorstand gewählt wurde Miriam Hiller (Area Head of Corporate & Regulatory Affairs Central Europe und Prokuristin von British American Tobacco (Germany)). Sie übernimmt ab Januar 2026 für die verbleibende Amtszeit das Vorstandsmandat für die Mitgliedergruppe I.
Die ausführliche Pressemitteilung kann
hier nachgelesen werden.
Pressemitteilung vom 30.01.2026
Kritik an Forderungen nach drastischer Tabaksteuererhöhung zur GKV-Finanzierung
Der BVTE weist Forderungen nach einer drastischen Erhöhung der Tabaksteuer zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen entschieden zurück. Auch mit Blick auf die Unterstützung durch den Sucht- und Drogenbeauftragten Streeck warnt der Verband vor mehr illegalem Handel, Steuermindereinnahmen sowie Risiken für Gesundheits- und Jugendschutz. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie
hier.
Podcast-Empfehlung: Tabak und Cannabis
Zwischen individueller Freiheit und Gesundheitsschutz
BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke war zu Gast im Podcast von krautinvest.de und sprach mit Chefredakteur Moritz Förster über Regulierung, legale und illegale Märkte sowie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Tabak- und Cannabisbranche. Im Mittelpunkt standen Fragen der Marktordnung, der Verbraucheraufklärung und mögliche Perspektiven für eine zukünftige Entwicklung beider Branchen.
Zum Podcast (Audio oder Transkript)