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Jugendschutz
Raucherprävalenz unter Jugendlichen weiterhin niedrig
Die aktuellen Mikrozensusdaten des Statistischen Bundesamtes bestätigen einen deutlichen Wiederanstieg des Rauchens unter Jugendlichen nur eingeschränkt. Zwar stieg der Raucheranteil der 15–24-Jährigen zwischen 2021 und 2025 von 14,5 auf 15,6 %, innerhalb der einzelnen Altersgruppen zeigt sich jedoch kein genereller Anstieg. Der Anteil rauchender Minderjähriger sank seit 2021 sogar weiter auf etwa 5 %. Unterschiede zwischen Mikrozensus und Drogenaffinitätsstudie beruhen zudem auf verschiedenen Erhebungsmethoden und Datengrundlagen. Bei E-Zigaretten verlagert sich der Konsum zunehmend zu Mehrwegsystemen; die Gesamtprävalenz blieb zuletzt weitgehend stabil.
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Pressemitteilung vom 26. Mai 2026
Weltnichtrauchertag 2026: Schwarzmarkt bei Vapes wächst – BVTE erweitert Meldeportal und fordert konsequenteren Vollzug
Der illegale Handel mit sogenannten Vapes hat sich in Deutschland zu einem massiven Problem entwickelt. Nahezu jede zweite konsumierte Einweg-E-Zigarette stammt laut einer Fraunhofer-IIS-Studie von 2026 vom Schwarzmarkt, genügt häufig nicht gesetzlichen Vorgaben und gefährdet Verbraucherinnen und Verbraucher. Trotz Verbot werden illegale Vapes teils offen oder unter der Ladentheke in vielen Verkaufsstellen angeboten und ohne Alterskontrollen auch an Minderjährige abgegeben.
Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai erweitert der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) sein Meldeportal
vape-kontrolle.de um ein weiteres Bundesland: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Hamburg und Berlin, sondern auch in Bremen Verstöße gegen den Jugendschutz sowie den Handel mit illegalen Einweg-E-Zigaretten unkompliziert melden.
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Ein Plakat zum Selbst-Ausdruck
Polit-Talk "Meinungsfreiheit" bei WELT TV
Jan Mücke zu Gast bei WELT TV: Polit-Talk "Meinungsfreiheit mit Nena Brockhaus"
BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke war am 13. Mai zu Gast im Polit-Talk "Meinungsfreiheit mit Nena Brockhaus" bei WELT TV. Themen der Diskussionsrunde waren u.a. die aktuelle Steuerpolitik der Bundesregierung, der florierende Schwarzmarkt und soziale Gerechtigkeit.
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Vape-Rücknahmepflicht
Rücknahmepflicht von alten E-Zigaretten und Tabakerhitzern im Handel
Alle E-Zigaretten oder Caps/Pods gehören nicht in den Hausmüll, sondern sie sollten als Elektromüll im Wertstoffhoff entsorgt bzw. im Fachhandel oder beim Hersteller direkt zurückgegeben werden. In der Regel sind Akkus, Batterien oder sonstige Bauteile, die schädliche Substanzen enthalten, gekennzeichnet. Das Symbol einer durchgekreuzten Mülltonne findet man auf den Geräten selbst oder auf deren Verpackung. Leere Liquid Bottles dürfen in den Hausmüll, sie gehören ohne Totenkopf gekennzeichnet in die Gelbe Tonne bzw. mit Totenkopf gekennzeichnet in den Restmüll.
Ab dem 01.07.2026 gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Änderung für den Handel: Alle Verkaufsstellen, die E-Zigaretten, Pod-Systeme oder Tabakerhitzer für Tabaksticks an Endverbraucher abgeben, müssen ab Juli Altgeräte dieser Geräteart kostenlos von Endverbrauchern zurücknehmen – unabhängig von Verkaufsfläche, Neukauf und davon, ob der Händler das entsprechende Gerät selbst verkauft hat.
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