Presse

Pressemitteilung vom 14. August 2026

„Schmuggelzigarette der Woche“: Raffinierte Fälschung scheitert an Track & Trace

Berlin, 14. August 2026 – Auf den ersten Blick wirkt die Marlboro-Stange professionell gemacht. Doch ein vorgeschriebenes Sicherheitsmerkmal entlarvt die Ware eindeutig als Fälschung: Auf allen zehn Schachteln findet sich derselbe Track-and-Trace-Code.

Seit 2019 müssen in Deutschland legal vertriebene Zigarettenpackungen mit einem individuellen Track-and-Trace-Code versehen sein. Dieser ermöglicht die Rückverfolgung jeder einzelnen Packung entlang der legalen Lieferkette. Dass bei der vorliegenden Stange derselbe Code mehrfach verwendet wird, ist ein eindeutiges Fälschungsmerkmal.



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Pressemitteilung vom 7. August 2026

"Schmuggelzigarette der Woche": Nordamerika außen, Europa innen

Berlin, 7. August 2026 – Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) stellt in dieser Woche „Marlboro Lights“ als Schmuggelzigarette der Woche vor. Anders als die grobe Fälschung der Vorwoche wirkt die Ware auf den ersten Blick hochwertig verarbeitet. Gerade das macht sie besonders problematisch.

Bereits auf den ersten Blick fällt auf, dass weder die Stangenverpackung noch die darin enthaltenen Zigarettenschachteln eine deutsche Steuerbanderole tragen. Damit handelt es sich um unversteuerte Tabakwaren, die nicht für den legalen Verkauf in Deutschland bestimmt sind.

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Pressemitteilung vom 31. Juli 2026

BVTE kürt erstmals die „Schmuggelzigarette der Woche“ / Grob gefälschte „Gauloises Blondes Lights Red“ erster Preisträger

Berlin, 31. Juli 2026 – Den Negativpreis „Schmuggelzigarette der Woche“ hat der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) heute erstmals in Berlin verliehen. Er ging an eine grob gefälschte 20er Schachtel „Gauloises Blondes Lights Red“.

Das Hinterhofprodukt ist bereits auf den ersten Blick als plumpe Fälschung erkennbar. Ausschlaggebend ist die minderwertig verarbeitete, windschief verklebte Kartonverpackung, auf der als angeblicher Hersteller die Firma Seita mit dem Aufdruck „Made in France“ angegeben wird. Die kyrillische Aufschrift „Сигареты с фильтром“ (20 Filterzigaretten) deutet auf eine illegale Herstellung in Osteuropa hin.

Die gefälschte Zigarettenschachtel verfügt weder über Text- und Bildwarnhinweise noch über ein Steuerzeichen oder den gesetzlich vorgeschriebenen Rückverfolgbarkeitscode. Es ist davon auszugehen, dass der enthaltene Tabak gefährliche Inhaltsstoffe und hygienisch bedenkliche Verunreinigungen enthält.

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Pressemitteilung vom 21. Juli 2026

Tabaksteuer bricht im 1. Halbjahr um 15 Prozent ein / BVTE warnt vor weiterem Drehen an der Steuerschraube

Berlin, 21. Juli 2026 - Nach den heute veröffentlichten Daten des Monatsberichts des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) sind die Tabaksteuereinnahmen erneut deutlich eingebrochen. Demnach beliefen sich die Einnahmen aus der Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 auf 6,792 Milliarden Euro. Das entspricht einem deutlichen Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.

Bereits zum 1. Januar 2026 war die Tabaksteuer um 15 Cent je 20er-Packung Zigaretten erhöht worden. Die Entwicklung der Einnahmen zeigt nach Auffassung des Bundesverbands der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE), dass die Belastungsgrenze des legalen Marktes erreicht ist. Der Verband warnt deshalb eindringlich vor weiteren Steuererhöhungen.
BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke erklärt: „Sowohl der Gesetzentwurf der Bundesregierung als auch die Pläne der Regierungskoalition für eine weitere drastische Erhöhung der Tabaksteuer sind finanzpolitischer Wahnsinn. Die derzeit diskutierte Steuererhöhung von 80 Cent je Packung würde den Preis einer Zigarettenschachtel bereits im kommenden Jahr auf rund 9,10 Euro und bis 2030 auf fast 12 Euro steigen lassen.

Die aktuellen Zahlen sind ein deutliches Warnsignal. Wenn bereits eine Steuererhöhung um 15 Cent mit einem Rückgang der Tabaksteuereinnahmen von 15 Prozent einhergeht, muss die Politik die Folgen weiterer drastischer Steuererhöhungen sorgfältig abwägen. Eine verantwortungsvolle Steuerpolitik spielt nicht der organisierten Kriminalität in die Hände, sondern orientiert sich an den wirtschaftlichen Realitäten.


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Pressekontakt


Jan Mücke
Hauptgeschäftsführer

Tel: +49 30 88 66 36 123

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