Presse

Pressemitteilung vom 21. Juli 2026

Tabaksteuer bricht im 1. Halbjahr um 15 Prozent ein / BVTE warnt vor weiterem Drehen an der Steuerschraube

Berlin, 21. Juli 2026 - Nach den heute veröffentlichten Daten des Monatsberichts des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) sind die Tabaksteuereinnahmen erneut deutlich eingebrochen. Demnach beliefen sich die Einnahmen aus der Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 auf 6,792 Milliarden Euro. Das entspricht einem deutlichen Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.

Bereits zum 1. Januar 2026 war die Tabaksteuer um 15 Cent je 20er-Packung Zigaretten erhöht worden. Die Entwicklung der Einnahmen zeigt nach Auffassung des Bundesverbands der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE), dass die Belastungsgrenze des legalen Marktes erreicht ist. Der Verband warnt deshalb eindringlich vor weiteren Steuererhöhungen.
BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke erklärt: „Sowohl der Gesetzentwurf der Bundesregierung als auch die Pläne der Regierungskoalition für eine weitere drastische Erhöhung der Tabaksteuer sind finanzpolitischer Wahnsinn. Die derzeit diskutierte Steuererhöhung von 80 Cent je Packung würde den Preis einer Zigarettenschachtel bereits im kommenden Jahr auf rund 9,10 Euro und bis 2030 auf fast 12 Euro steigen lassen.

Die aktuellen Zahlen sind ein deutliches Warnsignal. Wenn bereits eine Steuererhöhung um 15 Cent mit einem Rückgang der Tabaksteuereinnahmen von 15 Prozent einhergeht, muss die Politik die Folgen weiterer drastischer Steuererhöhungen sorgfältig abwägen. Eine verantwortungsvolle Steuerpolitik spielt nicht der organisierten Kriminalität in die Hände, sondern orientiert sich an den wirtschaftlichen Realitäten.


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Pressemitteilung vom 14. Juli 2026

Bundesverband Deutscher Schwarzmarkthändler bedankt sich für größtes Konjunkturprogramm seit Jahrzehnten

Berlin, 14. Juli 2026 - Der fiktive Bundesverband Deutscher Schwarzmarkthändler (BDS) hat sich heute ausdrücklich bei der Bundesregierung für die geplanten drastischen Tabaksteuererhöhungen bedankt. „Seit Jahren hätten wir uns ein derart umfassendes Förderprogramm für den illegalen Handel nicht vorstellen können. Nun scheint es endlich Realität zu werden“, erklärte der imaginäre Verbandsvorsitzende Karl Kippe.
Nach Auffassung des VDS schaffen die geplanten Steuererhöhungen ideale Wachstumsbedingungen für Schmuggel, grenzüberschreitende Einkäufe und den Schwarzmarkt.
„Jede weitere Preiserhöhung verbessert unsere Wettbewerbsposition gegenüber dem legalen Handel. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“


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Pressemitteilung vom 13. Juli 2026

BVTE: Völlig außer Rand und Band geratene Steuerpolitik - Bundesregierung plant beispiellosen Tabaksteuerexzess

Berlin, 13. Juli 2026 - Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) reagiert mit scharfer Kritik auf Medienberichte, wonach die Bundesregierung die bereits geplanten Tabaksteuererhöhungen nochmals deutlich verschärfen will. Demnach soll zur Schließung weiterer Haushaltslücken die Steuer auf Zigaretten um 40 Cent pro Packung zusätzlich erhöht werden.
„Sollten sich die Berichte bestätigen, erleben wir den größten Tabaksteuerexzess in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Bundesregierung verabschiedet sich endgültig von jeder finanzpolitischen Vernunft“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.
Nach Auffassung des BVTE drohen Verbraucherinnen und Verbrauchern massive zusätzliche Belastungen, während gleichzeitig die Risiken für Schwarzmarkt, Schmuggel und grenzüberschreitende Käufe weiter steigen.


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Pressemitteilung vom 6. Juli 2026

Bundesregierung finanziert Bundeshaushalt 2027 mit unseriösen Luftbuchungen / Tabaksteuermehreinnahmen werden nie kommen

Berlin, 6. Juli 2026 - Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) kritisiert den vom Kabinett heute gemeinsam mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Tabaksteuergesetzes beschlossenen Entwurf des Bundeshaushalts für 2027 scharf. Nach Informationen des Verbandes planen die Gesundheitspolitiker sogar noch einmal eine zusätzliche Anhebung der Tabaksteuer für das Jahr 2027 über das bereits unrealistisch hohe Maß hinaus, um weitere Haushaltslöcher durch die GKV-Reform zu stopfen. Damit würden im Jahr 2027 statt der bisher geplanten 756 Mio. Euro eine Tabaksteuermehreinnahme von 1,5 Mrd. Euro erwartet, obwohl die zugrunde liegenden Annahmen schon vorher jeder realistischen Grundlage entbehrten.
Nach Auffassung des Verbandes baut die Bundesregierung ihren Haushalt unverantwortlich auf unrealistischen Erwartungen an künftige Tabaksteuereinnahmen auf.
„Die geplanten Tabaksteuer-Mehreinnahmen sind Luftbuchungen. Dieser Bundeshaushalt ist auf Sand gebaut wie die Sandburgen am Ostseestrand. Die Milliarden werden nicht kommen“, erklärt Jan Mücke, Hauptgeschäftsführer des BVTE.


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Pressekontakt


Jan Mücke
Hauptgeschäftsführer

Tel: +49 30 88 66 36 123

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