Presse
Pressemitteilung vom 02.04.2026
EU-Kommission verfehlt Chance für evidenzbasierte Tabak- und Nikotinpolitik
Berlin, 2. April 2026 - Die Europäische Kommission hat heute ihren Evaluierungsbericht zum EU-Rechtsrahmen für Tabak- und Nikotinprodukte vorgelegt. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) sieht darin erhebliche Defizite, eine wissenschaftliche Schieflage bei der Beurteilung rauchfreier Nikotinprodukte und warnt vor den Konsequenzen für eine zukunftsfähige Politik.
„Die Europäische Kommission hatte die Chance, ihre Tabakpolitik evidenzbasiert und realitätsnah weiterzuentwickeln. Der vorgelegte Bericht nutzt diese Chance nicht – er soll vielmehr den rückwärtsgewandten Weg für weitere Verbote und eine fortgesetzte Verbraucherbevormundung ebnen“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.
Weiterlesen … EU-Kommission verfehlt Chance für evidenzbasierte Tabak- und Nikotinpolitik
Pressemitteilung vom 30.03.2026
GKV-Reform: Höhere Tabaksteuer löst Probleme nicht / BVTE warnt vor Schwarzmarktturbo, steigender Inflation und verfehlter Strukturdebatte
Berlin, 30. März 2026 - Anlässlich der heutigen Vorstellung der Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) warnt der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) vor den Folgen der vorgeschlagenen massiven Tabaksteuererhöhung zur Finanzierung der steigenden Kosten im Gesundheitssystem. Die von der Kommission prognostizierten Steuermehreinnahmen von 14,8 Milliarden Euro bis 2031 basierten auf völlig realitätsfremden Annahmen.
„Wer glaubt, die GKV mit höheren Tabaksteuern stabilisieren zu können, verwechselt politische Symbolik mit der fiskalischen Wirklichkeit“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.
Pressemitteilung vom 27.03.2026
Niederlande und Frankreich als Warnsignal: Warum Deutschland jetzt eine verantwortungsvolle Tabaksteuerpolitik braucht
Berlin, 27. März 2026 - In Deutschland wird erneut über deutliche Tabaksteuererhöhungen diskutiert. Gesundheitspolitiker aus CDU/CSU und SPD fordern höhere Preise, um den Tabakkonsum zu senken und die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenkassen zu stabilisieren. Der BVTE warnt jedoch, dass Deutschland damit denselben Fehlern wie den Niederlanden und Frankreich erliegen könnte, wo drastische Steueranhebungen zu massiven Ausweichkäufen, wachsendem illegalen Handel und sinkenden Tabaksteuereinnahmen geführt haben.
Pressemitteilung vom 25.03.2026
Anteil nicht versteuerter Zigaretten auf neuem Höchststand / BVTE warnt vor Wiederholung rot-grüner Fehler in der Tabaksteuerpolitik
Berlin, 25. März 2026 - Der Anteil der in Deutschland nicht versteuerten Zigarettenpackungen ist im Jahr 2025 auf den höchsten Wert seit über zehn Jahren gestiegen. Wie der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) mit der Vorstellung der Jahresergebnisse zeigt, erhöhte sich der bundesweite Anteil gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 20,9 Prozent. „Heute ist wieder jede fünfte Zigarette, die in Deutschland geraucht wird, nicht hier versteuert“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke: „Diese Entwicklung ist ein deutliches Warnsignal an die Politik.“
Pressekontakt
Jan Mücke
Hauptgeschäftsführer
presse@bvte.de
Tel: +49 30 88 66 36 123
Downloads
- Logo BVTE
- Pressefoto Jan Mücke, Hauptgeschäftsführer (Fotograf Christian Kruppa)
- Presse-Leaflet "BVTE - Wer wir sind"