Der BVTE warnt vor den massiven gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen eines möglichen Verbots von Zigarettenfiltern. Ein solches Verbot, wie es derzeit auf europäischer Ebene diskutiert und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) unterstützt wird, würde nicht nur den Verbraucherschutz schwächen, sondern wäre auch ein Rückschritt für die öffentliche Gesundheit. Filter reduzieren die Schadstoffexposition – wissenschaftliche Fakten sprechen klar gegen ein Verbot. Die Behauptung des DKFZ, Filter würden keine gesundheitlichen Vorteile bieten oder gar zu einer höheren Schadstoffaufnahme führen, ist durch wissenschaftliche Daten nicht belegt, sondern basiert auf einer fast schon ideologischen Anti-Tabak-Strategie.
News
Pressemitteilung vom 26.11.2025
BVTE kritisiert DKFZ-Tabakkontroll-Index
Der BVTE weist die Vorwürfe des neuen „Tabakkontroll-Index“ des DKFZ entschieden zurück. Der Bericht suggeriert unlautere Einflussnahme, obwohl der BVTE vollständig transparent im Lobbyregister des Bundestags eingetragen ist und im Rahmen der verfassungsrechtlich geschützten Interessenvertretung handelt.
Der Index blendet zudem erfolgreiche internationale Tabakpolitik aus: Schweden und Neuseeland verzeichnen dank rauchfreier Alternativen deutliche Rückgänge der Raucherquoten, werden im Ranking jedoch abgewertet. Gleichzeitig führt mit Brunei ein „unfreies“ Land die Liste an.
BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke betont: „Rauchfreie Alternativen senken Risiken – nicht ideologische Bewertungen. Tabakpolitik muss Wahlfreiheit und evidenzbasierte Regulierung fördern.“ Der BVTE setzt sich für sachliche Aufklärung und eine risikobasierte Regulierung aller Produktkategorien ein.
Die ausführliche Pressemitteilung kann
hier nachgelesen werden.
Kritik an DEBRA - BVTE-Stellungnahme
BVTE fordert unabhängige Überprüfung der DEBRA-Studie
Die DEBRA-Studie zur Erhebung des Rauchverhaltens in Deutschland weist nach Einschätzung des BVTE erhebliche methodische Mängel und mangelnde Transparenz auf. Da ihre Ergebnisse zunehmend Grundlage gesundheitspolitischer Entscheidungen sind, fordert der Verband eine unabhängige wissenschaftliche Begutachtung durch BMEL, BMG und das Land NRW.
Die ausführliche Stellungnahme kann
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Filterzigarettenverbot
Filterzigarettenverbot gefährdet Gesundheitsschutz – BVTE fordert klare Haltung der Bundesregierung
Filterzigarettenverbot
Filterzigarettenverbot – BVTE kritisiert EU-Pläne und fordert Veto der Bundesregierung
Das auf Ebene der Europäischen Union diskutierte Verbot von Filterzigaretten kritisiert der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) als beispiellose Wirtschaftsfördermaßnahme für den illegalen Tabakhandel. Die Bundesregierung muss sich in Brüssel entschieden und eindeutig gegen ein Verkaufsverbot aussprechen und die Rückbesinnung auf eine pragmatische Tabakpolitik einfordern.