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2026
Pressemitteilung vom 28.04.2026
Milliarden, die nie kommen: BVTE warnt vor Wiederholung gescheiterter Tabaksteuerpolitik
Berlin, 28. April 2026 - Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) kritisiert die vorgelegten Pläne zur erneuten Erhöhung der Tabaksteuer für dieses Jahr als wirtschaftspolitisch riskant und realitätsfern. Aus Sicht des BVTE drohen statt der geplanten Mehreinnahmen steigende Schwarzmarktanteile, sinkende Steuereinnahmen und erhebliche Belastungen für Verbraucher und Wirtschaft.
Die aktuellen Pläne sehen innerhalb von 16 Monaten zusätzliche Tabaksteuereinnahmen von rund 2,8 Milliarden Euro bis Ende 2027 vor. Der BVTE hält diese Erwartungen für unrealistisch. Erfahrungen aus Deutschland und Europa zeigen, dass abrupte und starke Preiserhöhungen regelmäßig zu Ausweichreaktionen führen – mit negativen Folgen für den legalen Markt.
„Diese Rechnung wird nicht aufgehen. Wer in kurzer Zeit massive Preissteigerungen erzwingen will, riskiert eine Verlagerung in den Schwarzmarkt und am Ende geringere statt höherer Steuereinnahmen“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.
Pressemitteilung vom 02.04.2026
EU-Kommission verfehlt Chance für evidenzbasierte Tabak- und Nikotinpolitik
Berlin, 2. April 2026 - Die Europäische Kommission hat heute ihren Evaluierungsbericht zum EU-Rechtsrahmen für Tabak- und Nikotinprodukte vorgelegt. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) sieht darin erhebliche Defizite, eine wissenschaftliche Schieflage bei der Beurteilung rauchfreier Nikotinprodukte und warnt vor den Konsequenzen für eine zukunftsfähige Politik.
„Die Europäische Kommission hatte die Chance, ihre Tabakpolitik evidenzbasiert und realitätsnah weiterzuentwickeln. Der vorgelegte Bericht nutzt diese Chance nicht – er soll vielmehr den rückwärtsgewandten Weg für weitere Verbote und eine fortgesetzte Verbraucherbevormundung ebnen“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.
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Pressemitteilung vom 30.03.2026
GKV-Reform: Höhere Tabaksteuer löst Probleme nicht / BVTE warnt vor Schwarzmarktturbo, steigender Inflation und verfehlter Strukturdebatte
Berlin, 30. März 2026 - Anlässlich der heutigen Vorstellung der Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) warnt der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) vor den Folgen der vorgeschlagenen massiven Tabaksteuererhöhung zur Finanzierung der steigenden Kosten im Gesundheitssystem. Die von der Kommission prognostizierten Steuermehreinnahmen von 14,8 Milliarden Euro bis 2031 basierten auf völlig realitätsfremden Annahmen.
„Wer glaubt, die GKV mit höheren Tabaksteuern stabilisieren zu können, verwechselt politische Symbolik mit der fiskalischen Wirklichkeit“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.
Pressemitteilung vom 27.03.2026
Niederlande und Frankreich als Warnsignal: Warum Deutschland jetzt eine verantwortungsvolle Tabaksteuerpolitik braucht
Berlin, 27. März 2026 - In Deutschland wird erneut über deutliche Tabaksteuererhöhungen diskutiert. Gesundheitspolitiker aus CDU/CSU und SPD fordern höhere Preise, um den Tabakkonsum zu senken und die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenkassen zu stabilisieren. Der BVTE warnt jedoch, dass Deutschland damit denselben Fehlern wie den Niederlanden und Frankreich erliegen könnte, wo drastische Steueranhebungen zu massiven Ausweichkäufen, wachsendem illegalen Handel und sinkenden Tabaksteuereinnahmen geführt haben.
Pressemitteilung vom 25.03.2026
Anteil nicht versteuerter Zigaretten auf neuem Höchststand / BVTE warnt vor Wiederholung rot-grüner Fehler in der Tabaksteuerpolitik
Berlin, 25. März 2026 - Der Anteil der in Deutschland nicht versteuerten Zigarettenpackungen ist im Jahr 2025 auf den höchsten Wert seit über zehn Jahren gestiegen. Wie der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) mit der Vorstellung der Jahresergebnisse zeigt, erhöhte sich der bundesweite Anteil gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 20,9 Prozent. „Heute ist wieder jede fünfte Zigarette, die in Deutschland geraucht wird, nicht hier versteuert“, erklärt BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke: „Diese Entwicklung ist ein deutliches Warnsignal an die Politik.“
Pressemitteilung vom 10.03.2026
Neue Verbote befeuern den Schwarzmarkt für E-Zigaretten und Tabak – Zollgewerkschaft und BVTE warnen vor strukturellem Kontrollverlust bei illegalen Tabak- und Nikotinprodukten
Berlin, 10. März 2026 - Der illegale Handel mit Tabakwaren und E-Zigaretten nimmt in Deutschland weiter zu und stellt den Rechtsstaat, den Jugend- und Verbraucherschutz sowie die staatliche Finanzhoheit vor erhebliche Herausforderungen. Das zeigen aktuelle Vollzugserkenntnisse des Zolls und Studien zur Entwicklung des Schwarzmarkts für Nikotinerzeugnisse, die der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) und die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz heute in Berlin vorgestellt haben.
Pressemitteilung vom 02.02.2026
BVTE setzt mit neu aufgestelltem Vorstand auf Kontinuität
Berlin, 02. Februar 2026 – Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) hat eine Neuwahl und Neubesetzung seines Vorstands beschlossen. Anlass ist das berufsbedingte Ausscheiden des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Claudio-Alberto Dötsch, der den Verband seit seiner Gründung im Jahr 2019 maßgeblich geprägt hat. Zum 30. Januar 2026 übernimmt Christian Cordes (Director Corporate & Legal Affairs Cluster DACH, Imperial Brands / Reemtsma) den Vorsitz des BVTE. Charles Lemmer (General Manager DACH Region, Heintz van Landewyck) bleibt stellvertretender Vorsitzender. Neu in den Vorstand gewählt wurde Miriam Hiller (Area Head of Corporate & Regulatory Affairs Central Europe und Prokuristin von British American Tobacco (Germany)). Sie übernimmt ab Januar 2026 für die verbleibende Amtszeit das Vorstandsmandat für die Mitgliedergruppe I.
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Pressemitteilung vom 30.01.2026
BVTE weist Forderungen nach drastischer Tabaksteuererhöhung zur GKV-Finanzierung zurück / Forderungen aus Gesundheitspolitik und Unterstützung durch Drogenbeauftragten Streeck befeuern illegalen Handel
Berlin, 30. Januar 2026 – Wie gestern von der BILD-Zeitung gemeldet schlagen führende Gesundheitspolitiker der Regierungskoalition und der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Prof. Dr. Streeck eine drastische Erhöhung der Tabaksteuer vor, um im nächsten Jahr kräftige Beitragserhöhungen bei den gesetzlichen Krankenkassen zu verhindern sowie eine Mehrwertsteuerabsenkung für rezeptpflichtige Arzneimittel zu ermöglichen.
Pressemitteilung vom 23.01.2026
Tabakmarkt 2025: Stabiler Steuerzeichenbezug bei der Zigarette – Absatzentwicklung zeigt nur geringe Veränderungen
Berlin, 23. Januar 2026 – Der deutsche Tabakmarkt zeigt sich 2025 weitgehend stabil. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Bezug von Steuerzeichen wurden im Jahr 2025 66,4 Mrd. Zigaretten versteuert – ein Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zu 2024 mit 66,2 Mrd. Stück. Auch beim Feinschnitttabak blieb die Entwicklung moderat. Laut der amtlichen Angaben wurden 24.864 Tonnen versteuert, was einem leichten Rückgang von 1,2 Prozent gegenüber 25.152 Tonnen im Vorjahr entspricht.
Pressekontakt
Jan Mücke
Hauptgeschäftsführer
presse@bvte.de
Tel: +49 30 8145936-52