Pressemitteilung vom 14. Juli 2026
Bundesverband Deutscher Schwarzmarkthändler bedankt sich für größtes Konjunkturprogramm seit Jahrzehnten
Der fiktive Bundesverband Deutscher Schwarzmarkthändler (BDS) hat sich heute ausdrücklich bei der Bundesregierung für die geplanten drastischen Tabaksteuererhöhungen bedankt.
„Seit Jahren hätten wir uns ein derart umfassendes Förderprogramm für den illegalen Handel nicht vorstellen können. Nun scheint es endlich Realität zu werden“, erklärte der imaginäre Verbandsvorsitzende Karl Kippe.
Nach Auffassung des BDS schaffen die geplanten Steuererhöhungen ideale Wachstumsbedingungen für Schmuggel, grenzüberschreitende Einkäufe und den Schwarzmarkt. „Jede weitere Preiserhöhung verbessert unsere Wettbewerbsposition gegenüber dem legalen Handel. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“
Angesichts der hervorragenden Geschäftsaussichten bereite sich die Branche bereits auf zusätzliches Wachstum vor. Nach Angaben des Verbandes würden derzeit neue Lagerkapazitäten erschlossen und Fachkräfte für grenzüberschreitende Logistik ohne unnötige Bürokratie gesucht.
Besonders erfreut zeigt sich der Verband darüber, dass die Bundesregierung gleichzeitig mit milliardenschweren Mehreinnahmen aus der Tabaksteuer kalkuliert. „Wenn der legale Markt schrumpft und immer mehr Verbraucher auf unversteuerte Ware ausweichen, freuen wir uns doppelt: über neue Kunden und darüber, dass unsere Konkurrenz weiterhin glaubt, sie werde dadurch mehr Geld verdienen. Das eröffnet uns beste Expansionsmöglichkeiten.“
Auch die Erfahrungen anderer europäischer Länder geben dem BDS Anlass zu Optimismus. „Frankreich und die Niederlande haben eindrucksvoll gezeigt, welches Wachstumspotenzial hohe Tabaksteuern für unsere Branche entfalten können. Wir freuen uns, dass Deutschland diesen erfolgreichen Weg nun ebenfalls einschlägt.“
Der Verband kündigte an, die Bundesregierung auch bei weiteren Steuererhöhungen jederzeit „mit großem Interesse“ begleiten zu wollen.
Über den Bundesverband Deutscher Schwarzmarkthändler (BDS)
Der BDS vertritt die Interessen jener Marktteilnehmer, deren Wettbewerbsposition sich durch staatliche Tabaksteuererhöhungen regelmäßig verbessert. Nach eigenen Angaben profitiert die Branche insbesondere von Schmuggel, illegalem Handel und grenzüberschreitenden Einkäufen.
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Hinweis: Diese Pressemitteilung ist satirisch. Sie beschreibt bewusst überspitzt die aus Sicht der Autoren zu erwartenden Folgen drastischer Tabaksteuererhöhungen für den illegalen Handel.
Bild: KI-generiert
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