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2021

Pressemitteilung vom 30.05.2021

(BERLIN, 30. Mai 2021) Rauchen ist rückläufig, besonders bei Jugendlichen. Der Raucheranteil sank in dieser Altersgruppe auf etwa 5-6 % und der Zigarettenkonsum in Deutschland hat sich seit der Jahrtausendwende fast halbiert. Trotz der umfassenden gesundheitlichen Aufklärung rauchen noch immer etwa 15 Millionen Erwachsene.

„Wir können nicht erwarten, dass Tabakrauchen in den nächsten Jahren verschwinden wird“, sagt Jan Mücke, Hauptgeschäftsführer des BVTE. „Die extremen Verbotsforderungen des DKFZ für ein tabak- und e-Zigarettenfreies Deutschland bis 2040 atmen einen totalitären und illiberalen Geist. Sie sind völlig aus der Zeit gefallen und ignorieren intelligentere Politikansätze wie die „Tobacco Harm Reduction“, die in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt werden. Es ist an der Zeit, das alte Schwarz-Weißdenken „Quit or Die“ in Deutschland zu beenden.

Pressemitteilung vom 16.05.2021

(BERLIN, 16. Mai 2021) Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) startet eine Initiative zum Schutz der Umwelt. Der Aufruf „Achte auf die Umwelt“ soll Verbraucher für einen verantwortungsvollen Umgang mit Müll im Allgemeinen und Zigarettenabfällen sensibilisieren und zu mehr Achtsamkeit für eine saubere Umwelt animieren.

Die gleichlautende Website www.achteaufdieumwelt.de bietet zahlreiche Informationen zum Littering und zu Zigarettenabfällen im Besonderen, Wissenswertes zum Filter und zur aktuellen Kampagne „Ich rauche – und achte auf die Umwelt“ des Verbandes. 

Abfälle jeglicher Art, egal ob Kaugummis, Zigarettenreste oder Fastfood-Verpackungen, sind ein globales Problem, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung seinen Müll vernünftig entsorgt, landet immer noch zu viel in der Umwelt. Leider entsorgen auch nicht alle Raucher ihre Zigarettenabfälle sorgfältig und ordentlich in Abfalleimern, besonders, wenn sie unterwegs sind. Dabei stecken hinter achtlosem Wegwerfen oft nur Gedankenlosigkeit, fehlendes Bewusstsein für die dadurch verursachte Umweltverschmutzung und begangene Ordnungswidrigkeit, oder schlicht fehlende Entsorgungsmöglichkeiten.

 

Pressemitteilung vom 11.05.2021

(BERLIN, 11. Mai 2021) Im Nachgang zur heutigen virtuellen Pressekonferenz werden nachfolgende Statements von BDZ und BVTE mit der freundlichen Bitte um Berücksichtigung bei der Berichterstattung veröffentlicht.

Thomas Liebel, stellvertretender Bundesvorsitzender des BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft: Die Bekämpfung des Tabakwarenschmuggels und der illegalen Herstellung von Tabakerzeugnissen obliegt allein der Zollverwaltung, Ermittlungen werden durch den Zollfahndungsdienst geführt. Nach Angaben der Zigarettenindustrie liegt der Verbrauch unversteuerter Zigaretten in Deutschland bei ca. 19 Milliarden Stück.

Die Kontroll- und Fahndungseinheiten des Zolls sind nach Ansicht des BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft aufgrund ihrer personellen und materiellen Ausstattung nur noch bedingt in der Lage die illegale Einfuhr von Zigaretten und Tabakerzeugnissen sowie der nach dem Gesetzesvorhaben vorgesehenen Steuergegenstände von erhitztem Tabak und E-Zigaretten effektiv zu bekämpfen. Der Schwarzmarkt für unversteuerte Zigaretten ist seit Jahren unverändert groß. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen eine immer weiter zunehmende Professionalisierung auf Täterseite. Es hat sich eine konkrete Schattenwirtschaft gebildet, die alle Aspekte des Wirtschaftslebens abdeckt – illegale Produktion, Transport und Lagerung sowie Geldwäsche inkriminierter Gelder. Der dadurch entstehende Steuerschaden wird auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Der Referentenentwurf wirkt im Bereich der neuartigen Erzeugnisse – Erhitzter Tabak und E-Zigaretten – wie ein Konjunkturpaket für die Organisierte Kriminalität.

 

Pressemitteilung vom 04.05.2021

(BERLIN, 04. Mai 2021) Die deutsche Zollverwaltung hat 2020 105 Mio. geschmuggelte Zigaretten sichergestellt. Das sind 75% mehr Schmuggelzigaretten als im Vorjahr 2019, in dem der Zoll 60 Mio. Zigaretten konfiszieren konnte. Dies geht aus der Zollbilanz 2020 hervor, die gestern von Bundesfinanzminister Scholz vorgestellt wurde.

Trotz Grenzschließungen und eingeschränktem Reiseverkehr war 2020 fast jede sechste konsumierte Zigarette (17,2%) nicht in Deutschland versteuert. Nach Schätzungen des BVTE dürfte mindestens ein Drittel davon geschmuggelt gewesen sein. Auch im 1. Quartal 2021 bleibt der Anteil der nicht in Deutschland versteuerten Zigaretten trotz der Lockdown-Maßnahmen mit 14,9% überraschend hoch. „Zigarettenschmuggel und die damit verbundene Organisierte Kriminalität bleibt auch in Corona-Zeiten ein ernstes Problem“, beurteilt Jan Mücke, Hauptgeschäftsführer des BVTE, die Erfolgsbilanz der deutschen Zöllner, „eine weitere Abwanderung der Konsumenten zur illegalen Ware ist jedoch zu befürchten, wenn die derzeitigen Pläne der Bundesregierung zur Tabaksteuererhöhungen ab 2021 bis 2026 in ihrer jetzigen Form umgesetzt werden.“

 

Pressemitteilung vom 21.04.2021

(BERLIN, 21. April 2021) Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) freut sich über einen hochkarätigen neuen Mitarbeiter: Der promovierte Biochemiker Frank Henkler-Stephani wechselt nach 13 Jahren im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zum BVTE. Henkler-Stephani war am BfR für Tabakerzeugnisse, Tabakerhitzer, E-Zigaretten und andere Nikotin-Produkte zuständig.

Im Verband wird sich der 54-Jährige als Senior Director Harm Reduction hauptsächlich um das Themengebiet Risikoreduzierung durch neuartige Erzeugnisse kümmern. Henkler-Stephani sieht seine neue Aufgabe nicht als Seitenwechsel, sondern vielmehr als Chance, das gesundheitspolitische Potential von E-Zigaretten, Tabakerhitzern und anderen neuartigen Nikotinerzeugnissen in den Mittelpunkt der aktuellen Debatten zu rücken. Er möchte in den wissenschaftlichen und politischen Diskurs neue Perspektiven einbringen und zu einer Versachlichung politischer Entscheidungen beitragen.

 

Pressemitteilung vom 18.01.2021

(Berlin, 18. Januar 2021) Heute hat das Statistische Bundesamt Zahlen zum Absatz von Tabakwaren nach Steuerzeichenbezug für das Jahr 2020 veröffentlicht. Der Absatz von Zigaretten ging um 1,1% zurück im Vergleich zu 2019. Feinschnitt zum Selberdrehen oder Selberstopfen konnte mit 10,6% hingegen kräftig zulegen. Allerdings ist der Banderolenbezug nur ein Hinweis auf die produzierten Mengen und kann nur eingeschränkt den tatsächlichen Konsum messen.

Der Absatz von Tabakwaren war insgesamt trotz Corona-Krise im Großen und Ganzen stabil, was auch an den Tabaksteuereinnahmen abzulesen ist. Das Aufkommen an Tabaksteuer bewegt sich auf einem konstanten Niveau. 2020 wurden 14,6 Mrd. Euro eingenommen. Das sind Mehreinnahmen von 2,7% gegenüber dem Vorjahr, die der Bund für sich verbuchen kann. 2019 betrugen die Einnahmen aus der Tabaksteuer 14,2 Mrd. Euro.

 

Pressekontakt


Jan Mücke
Hauptgeschäftsführer

Tel: +49 30 8145936-52

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