EWK-Bilanz
Einwegkunststofffonds: Nüchterne Bilanz des ersten Fonds-Jahres
Mit dem Einwegkunststofffonds sollen Hersteller bestimmter Einwegkunststoffprodukte – etwa To-Go-Verpackungen oder Zigarettenfilter – an den Kosten der kommunalen Reinigung von achtlos weggeworfenen Abfällen beteiligt werden. Der Fonds wird vom Umweltbundesamt (UBA) über die DIVID-Plattform organisiert.
Die Bilanz des ersten Fonds-Jahres fällt ernüchternd aus. Aus den gemeldeten Produktmengen lässt sich ableiten, dass im ersten EWK-Fonds-Jahr für 2024 nur rund 248 Mio. Euro eingenommen wurden – statt der prognostizierten 436 Mio. Euro. Hinzu kommt: die Auszahlung der Fondsmittel verzögert sich um ein Jahr, weil sich 2025 nur wenige Kommunen beim Fonds registriert und ihre Reinigungsleistungen gemeldet haben.