Umweltschutz

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Umweltschutz

Nicht alle Raucher entsorgen ihre Zigarettenabfälle ordentlich in Abfalleimern, wenn sie auf der Straße oder im Park rauchen. Oft geschieht dies aus Gedankenlosigkeit oder aufgrund fehlender Entsorgungsmöglichkeiten. Vielen Raucherinnen und Rauchern ist gar nicht bewusst, dass sie damit die Umwelt verschmutzen und eine Ordnungswidrigkeit begehen.

Aktuell

Kreislaufwirtschaftsgesetz

Politisch soll das Problem gelöst werden, indem man den Herstellern einseitig die Verantwortung für weggeworfene Zigarettenabfälle auferlegt und die Konsumenten aus ihrer Pflicht zur korrekten Abfallentsorgung entlässt. Zukünftig sollen die Hersteller von Zigarettenfiltern für alle im öffentlichen Raum entsorgten Zigarettenkippen anteilig die Kosten für die Abfallbeseitigung und die Straßenreinigung übernehmen.
Festgelegt wurde dies in der EU-Richtlinie zur Eindämmung der Umweltverschmutzung durch Einwegplastik. In Deutschland sollen diese Regelungen im Kreislaufwirtschaftsgesetz ( KrWG) umgesetzt werden.

Die kürzlich durch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und VKU-Präsident und Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) vorgestellte Littering-Studie zu den Kosten für Sammlung und Entsorgung von Einwegkunststoffartikeln im öffentlichen Raum hat der Deutsche Zigarettenverband als Mitglied des BVTE als nicht nachvollziehbar kritisiert. Die Studie ist nach Auffassung des Zigarettenherstellerverbandes ungeeignet, um auf sie politisch weitreichende Entscheidungen zu gründen. HIER ist die ausführliche Pressemitteilung zu finden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie HIER.

Filter

Der Filter ist ein wichtiger Bestandteil von Tabakprodukten, der toxische Substanzen des Tabakrauches herausfiltert und notwendig ist, um die gesetzlich zulässigen Höchstwerte an Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid im Rauch einzuhalten. Die aktuell verwendeten Filter bestehen aus dem Biokunststoff Celluloseacetat. Dieses Material ist zwar vollständig biologisch abbaubar, allerdings sehr langsam – je nach Umweltbedingungen dauert dies zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren. Zum Vergleich: petrochemisch hergestellte Kunststoffprodukte, wie z.B. Plastikflaschen, benötigen bis zu 400 Jahre, bis sie sich zersetzen.

Position | Kampagne

Zigarettenabfälle gehören nicht in die Umwelt!

Der BVTE macht sich für eine Sensibilisierung und Änderung des Verbraucherverhaltens und einen konsequenteren Vollzug bestehender ordnungsrechtlicher Bestimmungen stark, um das Problem nachhaltig zu lösen. Höhere Gebühren für die Hersteller oder gar die Einführung eines Pfandsystems für Kippen werden abgelehnt. Auch sind Städte und Gemeinden gefordert, die kommunale Infrastruktur (Abfallbehälter für Zigarettenkippen) zu verbessern. Der BVTE verteilt kostenfreie Taschenaschenbecher.

Die Hersteller arbeiten zudem gemeinsam mit ihren Zulieferunternehmen an Alternativmaterialien. Die Innovationsfähigkeit von Herstellern sollte nicht durch weitere Abgaben geschwächt werden, sondern z.B. durch Normen und Standards für bessere Umwelteigenschaften von Produkten gefördert werden.

Die Industrie arbeitet auch an einer Kennzeichnung und Information auf den Verpackungen, die in Zukunft die Konsumenten daran erinnern soll, ihre Abfälle ordentlich zu entsorgen.

 

Kampagne "Ich rauche - und achte auf die Umwelt"

Mit der neuen Kampagne will der BVTE zur Verbrauchersensibilisierung beitragen. Denn es ist alles andere als souverän, Zigarettenabfälle und Müll einfach irgendwo in die Umwelt zu werfen. Abfälle sollten verantwortungsvoll in einem Mülleimer oder Taschenaschenbecher entsorgt werden. Wer noch keinen hat oder für eine Aktion welche benötigt, kann diese gern kostenfrei bestellen.

 

Bestellung Taschenaschenbecher

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Rechtliches

Unter Regulierung finden Sie alle rechtlichen Dokumente.